Sonntag 16.05.2010
Den heutigen Tag konnte ich ganz in Ruhe angehen. Auf dem Programm stand der Krka-Nationalpark. Hier war ich zwar schon dreimal, aber noch nicht auf der Landzunge Skrandinski bug, auf der das Sommerlager der Apatschen in Old Shatterhand stand und die Ermordung Major Kingsleys erfolgte (TdT). Erstmals nutzte ich den Eingang Lozovac. Auf dem Weg dorthin konnte ich den Drehort oberhalb des Brljanzko jezero mitnehmen. Die Ebene ist aber auch zugewachsen, eine Stelle, die einen Blick auf den See wie im Film zulässt konnte ich nicht finden. Vom Eingang Lozovac fahren Pendelbusse in den Park hinein. Ich machte mich jedoch zu Fuß auf den Weg, was entlang der Straße eigentlich verboten ist, aber nur so kommt man am Drehort „Beratungsplateau“ (TdT) vorbei. Der Zugang zu Skradinski bug befindet sich unterhalb der Wasserfälle. Von dort geht es links weg in den Wald. Nach kurzer Zeit hatte ich den Drehort erreicht. Auch hier war wieder ein bisschen Klettern angesagt um auf den Felsvorsprung zu gelangen. Der kleine Hügel ist mittlerweile völlig zugewachsen, lediglich die Spitze ist frei. Großartig erkennen kann man deshalb dort vom Apatschenlager nichts mehr. Die Spitze selbst ist relativ wenig bewachsen, die Szenen der Verfolgung ließen sich so erkennen. Die Felsen waren schon mal frei geschnitten worden, so dass ich nur relativ junge Zweige abschneiden musste, um diese für die Fotos frei zulegen. Da die Schifffahrt nach Roski nicht im Eintrittspreis inbegriffen ist, musste ich mit dem Auto zum Roski slap und zu den Schleierfällen fahren. An der Holzbrücke unterhalb der Fälle gelang mir ein Foto ohne Besucher darauf. So leer hatte ich den Park auch noch nicht erlebt. In Roski habe ich dann die Rampe bestiegen, auf der Old Shatterhand ritt und somit auch ein Versäumnis aus 2009 nachgeholt. Hier traf ich auch Ante Marasovic mit dem wir letztes Jahr die Bootstour im Krka-Canyon gemacht hatten. Er erkannte mich sofort wieder und wir plauderten eine gute halbe Stunde. Die Schleierfälle hatten übrigens ein ganz anderes Bild als im letzten Sommer. Das Wasser stand fast bis Unterkante Brücke und es war schon ein reißender Strom und kein plätscherndes Gewässer. Danach fuhr ich zu meiner letzten Station, Trogir.
Diese herrliche alte Stadt, für mich insgeheim die schönste an der Adria, hatte ich auch schon dreimal besucht. Allerdings immer ohne Filmbilder, sodass bis auf den Gouverneurspalast und die Treppe, auf der Gomes steht, die Drehorte noch unerforscht waren. Noch am Nachmittag bin ich die Gassen abgegangen. Eigentlich wollte ich die Drehorte nur lokalisieren und am nächsten Morgen sehr früh aufsuchen, um Fotos ohne Personen machen zu können. Aber auch in Trogir war so wenig los, dass ich ohne Mühe bereits beim ersten Rundgang alle Fotos machen konnte.

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