Dienstag 11.05.2010
Leider behielt Tomislav recht. Bereits in der Nacht setzte Regen ein und erst im Laufe des Vormittags hörte dieser auf. So fuhr ich alleine zum Tulove. Auf der Ebene des Eisenbahnercamps galt es noch, die Grube zu finden, die für die Stürze der Banditen in Winnetou III ausgehoben wurde und noch sichtbar sein sollte. Und tatsächlich ist neben dem Gleisbett auch diese noch vorhanden. Auf dem Weg zum Tulove befindet sich der Fels, an dem ein Teil der Adlerszene gedreht wurde. Dieser war schon von weitem sichtbar. Auch hier schaffte ich es mit ein wenig Klettern auf den Fels zu kommen. Oben ist noch ein Eisenhaken im Fels verankert, an dem evtl. die Leiter befestigt war. Die Einstellung „Blick auf das Adlernest“ ist wohl auch an diesem Felsen aufgenommen, allerdings stand die Kamera auf einem kleinen Felsvorsprung des Nebenfelsens, der nicht zu erreichen ist. Anschließend ging es auf die Geierwiese zu den weiteren Einstellungen der Adlerszene. Minenwarnschilder standen diesmal hier oben keine, allerdings war ein Ranger zugegen, der interessiert fragte woher ich komme, warum ich hier nach Winnetouszenen suche usw. Und er warnte mich eindringlich, nicht über die Geierwiese hinaus zu gehen, da dort die Minensituation unklar sei. Wir diskutierten noch eine Weile über die Minensituation, aber neue Erkenntnisse brachte das nicht. Solange die Regierung das Areal nicht für minenfrei erklärt, muß er diese Warnung aussprechen. Er wusste auch, dass schon überall Drehortfans waren, aber eben auf eigenes Risiko. Kurz danach setzte wieder Regen ein und da es keine Anzeichen gab, dass es kurzfristig wieder aufhellen würde, brach ich den Besuch am Tulove ab. An diesem Tag ging schließlich überhaupt nichts mehr.

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