Freitag, 21.08.2009

Ab heute lagen für den Rest der Reise, ausgenommen der Krka-Hauptfälle, nur noch Drehorte auf unserem Plan, die wir noch nicht aufgesucht hatten. Frühzeitig setzten wir uns in Bewegung, denn heute sollten alle Drehorte zwischen Benkovac und Knin besucht werden. Als erstes stand Rastevic auf dem Programm. An diesem kleinen Bahnhof stand Rocky Town in Apanatschi und fand der Zugüberfall in Old Surehand statt. Der Drehort ist nahezu unverändert, wenn da nicht mitten hindurch die neue Autobahn führen würde. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht folgten entlang der Straßen Nr. 56 und 59 Lisane Ostrovice mit dem Tafelberg, Ostrovica, Bribirske Mostine und Zecevo die weiteren Drehorte. Der Vorteil dieser Drehort ist, dass sie alle direkt an der Straße liegen. Dadurch verloren wir kaum Zeit und erreichten bereits mittags die Manojlovacki Schleife der Krka. Trotz unklarer Minensituation haben wir versucht, auf die Wiesen zu gelangen. Der Trampelpfad war aber derartig stark zugewuchert, dass ein Vordringen unmöglich war. Dies galt uns als unstrittiger Beweis dafür, dass hier seit Jahren kein Mensch mehr gewesen ist und wer soll dann evtl. Minen geräumt haben. Trotz des schönen Panoramas dieses Drehortes sind wir deshalb nicht enttäuscht wieder abgerückt. Bereits gegen 14:30 Uhr erreichten wir unser Hotel in Knin. Nach einem guten Mittagessen hatten wir jetzt sogar noch Zeit, nach Vrlika zu fahren und einen Teil unseres für Samstag geplanten Programms zu erledigen. Nachdem wir feststellen mussten, dass der Drehort „Forellenbach“ ebenfalls total zugewachsen ist, fanden wir die Ebene Suho polje nahezu unverändert vor. Auch der „Verteidigungsfelsen“ aus Old Firehand ist praktisch im Originalzustand. Lediglich einige kleine Büsche begrünen den Felsen, auf dem wir wie die Darsteller herumkletterten. Bis zum Einbruch der Dunkelheit erkundeten wir dann noch zum Abschluss die „Mondlandschaft“. Für dieses Gebiet hatten wir keine Detailbeschreibung der einzelnen Drehorte. So sind wir auf blauen Dunst ins Gelände gegangen und fanden bereits nach wenigen Minuten den Fels, aus dem der Häuptlingssohn in „Winnetou III“ trinkt und anschließend ermordet wird. Anfängerglück nennt man das wohl. Außer einigen, an merkwürdige Kreaturen erinnernde Felsen fanden wir dann aber keine weiteren Drehorte. In Knin war am Abend nicht viel los und so konnten wir früh zu Bett gehen.

 

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