Convention 2018

1. Tag, Samstag, 02.06.2018

In diesem Jahr stand das letzte goldene Jubiläum mit dem Film „Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten“ an. Zum zweiten Mal traf sich die Fangemeinde in Biograd n.M. im Hotel Ilirija. Wie in jedem Jahr begann das Fest um 17:00 Uhr mit einem Empfang an der Hafenpromenade. Unter den knapp 90 Teilnehmern konnten rund 20 Neulinge begrüßt werden, die erstmal auf einem Fest zugegen waren. Auf der Abendveranstaltung wurde traditionell der wieder von Rolf Pichel erstellte Film der letztjährigen Veranstaltung gezeigt. Kurze Trailer und Fotos zum Jubiläumsfilm stimmten uns auf die Veranstaltung ein. Ulrich stellte dann ausführlich das Programm für die nächsten Tage vor. Es klang sehr vielversprechend, auch ohne, dass die Überraschungen, die im Programm eingebaut waren, bekannt gegeben wurden.

 

2.Tag, Sonntag, 03.06.2018

Nach dem Frühstück ging es mit Bussen zum ersten Drehort, dem Siouxlager am Vranzko jezero. Hier erwarteten uns Ulrich und Helmut in ihren Winnetou- und Shatterhand-Kostümen und stellten mit zwei Pferden das Plakatmotiv des Films am Originaldrehort nach. Nach einer ausgiebiegen Fotosession und einer Drehortbesichtigung ging es weiter zum Berg der Berge, dem Tulove grede. Zunächst wurde hier der Mittagsimbiss eingenommen, dann wanderten alle zum Krater. Auch hier stellten Ulrich und Helmut einige Foto-/ Plakatmotive nach, später gesellte sich auch Ruth im Nscho-tschi-Kostüm dazu. Als Abschluss stand dann noch das Gipfelplateau mit der Begrüßungsszene aus Winnetou 3 auf dem Programm. Wegen der Hitze konnten oder wollten leider nicht alle den beschwerlichen Aufstieg auf sich nehmen. In der Abendveranstaltung konnten wir dann mit Eberhard Junkersdorf (Produktionsleiter in mehreren Winnetoufilmen) den ersten Ehrengast begrüßen. Im weiteren Verlauf des Abends erinnerte Joachim Gitt mittels einer Aufzeichnung des Beitrags von Joachim Giel vom letzten KMFF-Treffen in Berlin an den kürzlich verstorbenen Kameramann Everhard (Evo) Dycke.

 

3.Tag, Montag, 04.06.2018

Heute ging es zunächst zum Tafelberg. Dieses wunderschöne Panorama wurde nur einmal in einem Film verwendet. Im „Tal der Toten“ traf hier Old Shatterhand auf Winnetou, Mabel Kingsley und die Soldaten. Vom Tafelberg ging es weiter zu einem vorher nicht genannten Ort. Das Ziel war das „Fledermaus Hotel“ am Vranzko jezero. Hier betreibt der „Einsiedler“ Jure eine gemütlichen Location direkt am Wasser. Sein Grundstück beinhaltet einen original Drehort. Auf seinem Gelände enstanden Teile der Eingangsequenz zu Winnetou 3, der Ritt Winnetous zum Treffen der Häuptlinge. Bevor es allerdings zur Besichtigung des Drehorts ging, machten es sich erstmal alle gemütlich und genossen den selbst gekelterten Wein. Bei der Drehortbesichtigung erlebten wir die nächste Überraschung. Hier sollte auch am Abend der Jubiläumsfilm gezeigt werden. Neben der Leinwand hatten die Veranstalter ein Tipi aufgebaut. Aus diesem traten nacheinander die Gaststars heraus. Als erstes erschien der „Rote Büffel“, Vojo Goric, der extra aus den USA eingeflogen wurde. Vojo hat in Amerika Karriere gemacht, u.a hat er in „Rambo“ mitgespielt. Dann Marinko Cosic und anschließend Emil Mikuljan und Mirko Kraljev (u.a. Siedler Adam im Tal der Toten). Im Laufe des Abends gesellte sich dann auch noch Miroslav (Isos) Buhin zu den Ehrengästen. In geselliger Runde genossen anschließend alle die köstlichen Speisen, ehe es nach Einbruch der Dunkelheit den Jubiläumsfilm zu sehen gab. Wieder wurde der Film mit externen Effekten analog zur Handlung besonders eindrucksvoll in Szene gesetzt. Auch Christine Nachbauer war wieder unter den Gästen und gab einige ihrer Lieder und natürlich „My Dream“ zum Besten. Erst nach Mitternacht ging es zurück ins Hotel.

 

4.Tag, Dienstag, 05.06.2018

Als erster Drehort stand das sog. „Kaffeeplateau am Colorado-River“ auf dem Programm. An diesem Ort machten Old Shatterhand und Mabel Kingsley Rast und tranken Kaffee. War dieser abgelegene Drehort Jahrzehnte unberührt, wurde vor wenigen Jahren eine Stromtrasse durch das Gelände gebaut und unmittelbar neben dem Drehort ein Strommast errichtet. Gott sei Dank ist der Drehort dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen. Auch hier stellten Helmut und Adelheit in Kostümen die Filmszene nach. Für alle Teilnehmer gab es dem Ort entsprechend einen Kaffeebecher als Erinnerung und natürlich Kaffee. Leider schlug abrupt das Wetter um. Hatten wir bisher an allen Tagen strahlenden Sonnenschein, zog jetzt ein Gewitter auf. Eilig ging es zurück zu den Bussen. Kaum hatten wir die Busse erreicht, entlud sich der Himmel. Am alten Busbahnhof in Obrovac fanden wir Unterschlupf und konnten dort den Mittagsimbiss einnehmen. Aber der Regen hörte nicht auf, sodass der Besuch des nächsten Drehorts, das „Grab Major Kingsleys“ buchstäblich ins Wasser fiel. Das Orgateam wurde immer nervöser, denn unter dem Programmpunkt „ein wildes Tier und Ulrichs Traum“ stand für den Nachmittag einer der Höhepunkte des Festes auf dem Programm. Als hätte der Wettergott die stillen Gebete erhört, hörte es auf zu regnen und so machten wir uns auf nach Jurice. Dort gab Marc das Geheimnis diese Programmpunkts preis. Es gab ein Laienstück „Winnetou und Shatterhand im Tal der Bären“. An einem wunderschönen Ort mit einem fantastischen Blick auf den Tulove grede gaben Ulrich (Winnetou), Helmut (Old Shatterhand), Anita (Amitola), Wolfram und Werner (Banditen) ihre Schauspielkunst zum Besten. Iltschi und Hatatitla durften natürlich auch nicht fehlen, aber zur größten Überraschung aller hatten Ulrich und sein Team einen echten Grizzly nach Kroatien gebracht. Hera, so hieß die Bärin, spielte ihren Part sehr gut. Abschließend durften sich alle mit Hera fotografieren lassen.

 

5.Tag, Mittwoch, 06.06.2018

Am Vormittag stand die Talkrunde mit den Kaskadeuren auf dem Programm. Mit Ivo Kristof gab sich ein weiterer namhafter Kaskadeur die Ehre. Anschließend wie üblich, die Autogrammstunde und die Einzelfotos. Nach der Mittagspause folgte die Pierre-Brice-Auktion. Im Anschluss die Talkrunde und Autogrammstunde mit Marinko Cosic. Nach dem Abendessen ging es zum Pueblo-Plateau zur Pierre Brice Gedächtnisnacht. Anlässlich seines dritten Todestags hatten sich Ulrich und sein Team wieder etwas Besonderes und Emotionales einfallen lassen. Das Orchester, das letztes Jahr bereits an den Krka-Fällen Winnetoumelodien gespielt hatte, war wieder anwesend. Neben der klassischen Winnetou-/Old Shatterhand-Melodie hatte es allerdings noch weitere Stücke im Repertoire. Auch Christine Nachbauer hatte einen weiteren Auftritt und präsentierte erstmals ihr neues Stück „Mein Bruder“. Anschließend äußerte sich Ulrich zur Frage, die alle beschäftigte. Wie geht es weiter?? Die goldenen Jubiläen sind vorbei und Ulrich erklärte die Jubiläumsfeste für beendet. Aber unter tosendem Beifall verkündete er auch, dass es auf alle Fälle unter einem neuen Label mit einem neuen Konzept weitergeht. Vor dem abschließenden Höhepunkt des Abends stellte Hella noch ihr neues Buch vor. Aus Pierres Archiv wurden tausende Fotos und Dokumente gesichtet und zu einem Buch zusammengestellt. Dieses erscheint im Herbst im Karl-May-Verlag und alle dürfen sich auf ein absolutes „Must-have“ Buch freuen. Der absolute Höhepunkt war letztendlich die Illumination des Zirmanja-Canyons. Laser und bengalische Feuer zur Winnetoumelodie erzeugten Gänsehaut pur und wohl auch bei dem einen oder anderen ein paar Tränen. Obwohl sich das Event bis weit nach Mitternacht hingezogen und damit alle Zeitvorgaben gesprengt hatte, traten alle begeistert den Heimweg an.

 

6.Tag, Donnerstag, 07.06.2018

Natürlich war der heutige Vormittag frei. Schließlich mussten alle ausschlafen. Für den Nachmittag standen dann Drehorte am Roski-slap auf der Agenda. Zunächst ging es in vier Gruppen nacheinander mit kleinen Booten zu den Drehorten der Kanuszene. Eigentlich hatte Ulrich geplant, das Plateau am oberen Canyonrand mit Blick auf das Kanu von oben zu besuchen. Aber aufgrund der Hitze und der nicht unbedingt sicheren Location verzichtete die Gruppe einvernehmlich darauf. Stattdessen führte uns das Orgateam zu den Drehorten um die Schleierfälle. Abschließend verbrachten alle einen geselligen, feucht fröhlichen Nachmittag in der alten Mühle. Diese Beisammensein, hier wie auch bei Jure, machen für viele das Fest aus. Sind wir doch inzwischen alle zu einer großen Familie geworden und freuen uns, uns einmal im Jahr zu treffen.

 

7.Tag, Freitag, 08.06.2018

Der letzte Tag war gekommen. Natürlich war die Zeit wieder viel zu schnell verflogen. Insbesondere für die neuen Teilnehmer fuhren wir nochmals auf das Pueblo-Plateau, ehe es danach zur kleinen Paklenica-Schlucht ging. In der Schlucht selbst wurde nicht gedreht, aber davor ritten die Gefährten und in einer anderen Szene trafen die Sioux auf die Osagen. Bis vor einem Jahr war die Stelle unberührt, jetzt wird dort gebaut. Wieder muss ein Drehort der Zeit weichen. Nicht destotrotz hatte Vojo hier seinen ersten Fototermin mit der Schlucht im Hintergrund. Weiter ging es anschließend zur großen Schlucht. Hier wurde uns eine neue, bisher unbekannte Location aus 1968 angekündigt. Und in der Tat konnte das Orgateam uns alle zum Staunen bringen. Mehr möchte ich hier allerdings nicht verraten. Als Abschluss besuchten wir die große Schlucht. Für mich hat diese ihren rauhen Charme verloren. Nicht wegen des totalen Bewuchses, sondern wegen der in den Fels geschlagenen Stollen für Kioske, Toiletten und Ausstellungen. Auf dem hinteren Plateau gab es die Einzelfotos mit dem „Roten Büffel“. Die Berliner KMFF hatten dazu eine Echthaarperücke aus den Filmen und den original Kopfschmuck des Roten Büffel mitgebracht. Das hatte einen besonderen Charme, wenn auch …, na ja, es werden ja Fotos auftauchen. Der Abschlussabend fand wieder im Aquacenter statt. Die Aktion der „fliegenden Feuer“ gelang nicht so wirklich, aber die Eistorte in Form der Silberbüchse war der Hammer.

An dieser Stelle bleibt mir nur der Dank an das Orgateam für eine schöne Woche, insbesondere für unvergessliche Momente. Darüber hinaus auch an die o.e. Darsteller und Rolf und Iris für ihren unermütlichen Einsatz für Film unf Foto. Bis nächstes Jahr …

 Im Hotel Ilirija  Eröffnung der Veranstaltung  Eröffnung der Veranstaltung  Eröffnung der Veranstaltung
 Eröffnung der Veranstaltung  Nachstellung des Filmplakats  Nachstellung am Tulove Grede  Nachstellung der Begrüßungsszene
 Am Tulove Grede  Am Tulove Grede  Persönliche Widmung von Eberhard Junkersdorf  leckere Pekas in der Zubereitung
 leckere Peka bei Jure  Spanferkel bei Jure  in geselliger Runde bei Jure  in geselliger Runde bei Jure
 in geselliger Runde bei Jure  Stargäste dieser Veranstaltung  Stargäste dieser Veranstaltung  Stargäste dieser Veranstaltung
 mit Isos Buhin  mit Isos Buhin  Filmvorführung in besonderem Rahmen  Filmvorführung in besonderem Rahmen
 Nachstellung der Kaffeepott-Szene  mit den Laiendarstellern  mit den Laiendarstellern  mit den Laiendarstellern
 mit den Laiendarstellern  mit den Laiendarstellern  mit den Laiendarstellern  mit Bärin Hera
 mit Ivo Kristov  mit Ivo Kristov und Emil Mikuljan  Gedächtnisfeier für Pierre Brice auf dem Puebloplateau  Gedächtnisfeier für Pierre Brice auf dem Puebloplateau
 Gedächtnisfeier für Pierre Brice auf dem Puebloplateau  Gedächtnisfeier für Pierre Brice auf dem Puebloplateau  Gedächtnisfeier für Pierre Brice auf dem Puebloplateau  Gedächtnisfeier für Pierre Brice auf dem Puebloplateau
 Gedächtnisfeier für Pierre Brice auf dem Puebloplateau  Gedächtnisfeier für Pierre Brice auf dem Puebloplateau  gemütliches Beisammensein in der alten Mühle in Roski  gemütliches Beisammensein in der alten Mühle in Roski
 Auf dem Puebloplateau  Der Rote Büffel auf dem Puebloplateau  Mit Vojo auf dem Puebloplateau  Auf dem Puebloplateau
 Auf dem Pueblo-Plateau  Der Rote Büffel in der großen Paklenicaschlucht  Der Rote Büffel in der großen Paklenicaschlucht  In der großen Paklenicaschlucht
 Abschiedstorte  Anschneiden der Abschiedstorte    
       
       
       

 

 

Drehortreise Mai 2018

Von einer Drehortreise kann eigentlich keine Rede sein. Lediglich einen Tag habe ich vor der Jubiläumsveranstaltung an Drehorten verbracht. Bereits um 05:45 Uhr hob der Flieger pünktlich in Hannover mit Ziel Split ab. Nach Empfang des Leihwagens machte ich mich bereits 8:30 Uhr auf den Weg zum Krka-Nationalpark. In einem kleinen gemütlichen Hotel in Lozovac, das ich knapp eine Stunde später erreichte, konnte ich schon mein Zimmer beziehen. Das nette Wirtsehepaar hatte für mich noch ein Frühstück mit Pfannkuchen bereitgestellt. Nach der kleinen Stärkung ging es die wenigen Meter zum Eingang 2. An der Kasse traf ich unvermittelt auf Wolfram und Mathias. Gemeinsam suchten wir den ersten Drehort, „Winnetou und Surehand steigen von den Pferden um das Floß zu retten“, auf. Dieser Drehort liegt direkt am Weg hinunter zu den Fällen, ist aber aufgrund der starken Bewachsung nicht zu erkennen. Lediglich im Winterhalbjahr, wenn die Büsche und Bäume keine Blätter tragen, ist die sonst verdeckte Felswand auszumachen. Danach zog ich allein weiter, da Wolfram und Mathias andere Stellen aufsuchen wollten. Mir gelang es diesmal, von den Rangern unbemerkt in den Wald rechts der Straße zum Beratungsplateau vorzudringen. Der Drehort ist total zugewachsen, die Blicke in die Täler der Krka und der Chikola sind leider nicht mehr möglich. Ziel war allerdings der Stein am Rande des Plateaus, an dem Castlepool auf einem Pressefoto seine unentdeckte Pflanze sucht. Der Stein war schnell gefunden, und ich konnte mich auf den Rückweg machen. Als nächstes stand der Drehort oberhalb des Visovacki Sees, des Silbersee im 2. Teil der RTL-Neuverfilmung an. Er liegt in Höhe des Dörfchens Bristane. Über Feldwege ging es mit dem Auto bis auf Höhe des Drehorts, dann zu Fuß über die Ebene durch leichtes Gestrüpp. Der Drehort lag aber ca. 100 Meter weiter Richtung Roski, als ich vermutete. Ein Vordringen am Canyonrand war aber nicht allzu problematisch. Auch hier ist der Blick in den Canyon fantastisch. Am Drehort stelle ich dann fest, dass ein Trampelpfad, vermutlich von den Dreharbeiten, direkt zurück zum Feldweg führte. Auf Google-Maps ist dieser (noch) nicht erkennbar. Am freien Vormittag innerhalb der Jubiläumsveranstaltung habe ich dann einige Fans nochmals dorthin geführt. Unter Kenntnis diese Trampelpfads dauert es nicht mal 5 Minuten vom Auto. Vom Silbersee ging es dann weiter nach Roski. Hier entstanden die Szenen des Schlusskampfs aus „Tal der Toten“ mit Castlepool und Sam Hawkens in Indianerkleidern. Anhand der Filmszenen ließ sich der Drehort nicht erkennen. Alle Szenen sind ansonsten in der großen Paklenica-Schlucht gedreht. Lt. Drehplan waren die Darsteller Eddi Arent und Ralf Wolter aber nicht mit dort, ihre letzten Drehtage lagen vor den Aufnahmen in der Schlucht. Anhand eines Dreharbeitenfotos, das einen wesentlich größeren Ausschnitt des Geländes zeigt, konnte der Drehort anhand der Felsformationen entweder Rupe oder Roski zugeordnet werden. Wolfram und ich hatten in Rupe im Herbst alles ergebnislos abgesucht. Auch in Roski konnten wir den Drehort nicht entdecken. Kein Wunder, denn auch hier sind die Felsen hinter Büschen und Bäumen versteckt. Werner, der im Februar vor Ort war, konnte dann den Drehort mangels Laub ausfindig machen. Knapp zwei Wochen vor mir waren ein paar österreichische Drehortfans dort und hatten die Felsen freigelegt. So gut hatte es schon lange nicht mehr mit der Drehortbesichtigung geklappt. Es war erst 14:00 Uhr und ich hatte alle Punkte auf meiner Agenda bereits erledigt. Also konnte ich es mir in dem neuen Hotel in Roski gemütlich machen und zu Mittag essen. Danach bin ich in mein kleines Hotel zurückgefahren und habe den restlichen Nachmittag am Pool verbracht.

Am Freitag bin ich dann nach Biograd zur Jubiläumsveranstaltung gefahren.

Am Abend sind Robert, Wolfram und ich zum Sonnenuntergang auf den Kamenjak am Vransko jezero gefahren. Dort oben an der kleinen Krche fand im Jahr 2017 die Gedächtnisfeier für Pierre statt. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick auf den See und die vorgelagerte Küste mit einer Vielzahl kleiner Inseln. Auch der Sonnenuntergang konnte sich sehen lassen.

Im Rahmen der Freizeiten innerhalb der Jubiläumsveranstaltung habe ich dann noch die Drehorte "Grab Major Kingsley", das Plateau oberhalb der Krka (Kanuszene) und Mitrovici (Neuverfilmumg Bandidos Camp und Schlangengrube) aufgesucht.

 Über den Wolken  Mein kleines Hotel am Krka-Nationalpark  Blick vom Kamenjak auf den Vranzko jezero  Sonnenuntergang über dem Vranzko jezero
 Drehort "Silbersee"der Neuverfilmung  Mit der KMFF am Drehort "Silbersee"der Neuverfilmung  Mit der KMFF am Drehort "Kanuszene" aus TdT  Mit der KMFF am Drehort "Kanuszene" aus TdT
       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter mit dem Bericht über die Jubiläumsveranstaltung …   

 

08.11.207

Karin Dor ist tot
Die Schauspielerin Karin Dor ist am 06.11.2017 im Alter von 79 Jahren in München gestorben.

Karin Dor, die mit bürgerlichem Namen Kätherose Derr hieß, wurde am 22.02.1938 in Wiesbaden geboren. Von 1954 bis 1968 war sie mit dem Regisseur Harald Reinl verheiratet, der ihr ihre erste Rolle verschaffte und sie danach in vielen seiner Filme einsetzte. Uns Karl-May-Fans wird Karin Dor vornehmlich in der Rolle der Ribanna unvergessen bleiben. Insgesamt dreimal spielte sie an der Seite von Pierre Brice und Lex Barker, neben der Rolle als Winnetous großer Liebe, als Ellen Pettersen im "Schatz im Silbersee" und als Mabel Kingsley in "Tal der Toten". Weltberühmt wurde sie als einziges deutsches Bondgirl in dem Bondfilm "Man lebt nur zweimal" (1967)  neben Jean Connery und durch den Hitchcock-Thriller "Topas" (1969).

1994 erhielt sie den Scharlih, die bekannteste Auszeichnung, die mit dem Namen Karl May verbunden ist. Wir Fans hätten sie gerne 2018 beim Goldenen Jubiläum des Films "Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten" in Kroatien als Ehrengast begrüßt.

Von den Verletzungen, die sie sich 2016 bei einem Sturz zugezogen hatte, erholte sich Karin Dor nicht mehr.

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Karin Dor als Ribanna in "Winnetou 2. Teil" an der Seite von Pierre Brice

 

 

23. Karl-May-Film-Fan Treffen (KMFFT) in Berlin
13.04. – 15.04.2018

Mehr als 20 Teilnehmer wärmten sich am Freitagabend beim mittlerweile 6. Warm-up im Adria Grill für das anstehende 23. KMFFT auf. Im mit einer Vielzahl von Filmplakaten zum 50. Jubiläum des Films „Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten“ geschmückten Restaurant wurden wir von Drazen mit knusprigem Spanferkel, Palatschinken und zum Abschluss mit der klassischen Schinken- / Käsevariation wieder kulinarisch verwöhnt. Neben vielen Gesprächen gab es schon mal ein paar Filme von letztjährigen Veranstaltungen. Fred Fechtner hatte eine original Requisite aus seinem Fundus mitgebracht. Eine Plastikschlange, die im Tal der Schlangen in oben erwähnten Film vor 50 Jahren zum Einsatz kam. Bis in die Nacht wurde viel gelacht und sich prächtig amüsiert.

Am Samstag stand dann das „offizielle“ Treffen an. Die Dunhill-Lounge stand diesmal leider wegen Renovierungsarbeiten nicht zur Verfügung, aber das angrenzende Cafe Einstein hatte uns den benachbarten, abgetrennten Raum zur Verfügung gestellt. Die Organisatoren hatten wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Neben Rainer Boller, der sein neues Buch „Wilder Westen Made in Germany“ vorstellte, gab Joachim Giel einen Nachruf auf den kürzlich verstorbenen Kameramann Everhard „Ebo“ Dyke. Andreas Schumann hatte sich auf die Spuren im Film nicht verwendeter Szenen gemacht. Im Abgleich mit Dreharbeitenfotos, im Drehbuch ausgewiesene Szenen, kurzen Drehberichten in damaligen Fernsehbeiträgen hatte er im Film Old Surehand einige Beispiele gefunden. Als Ehrengäste waren an diesem Abend Matthias Wendlandt, Chef der Rialto-Film, und Rainer Brandt, Schauspieler, Synchronsprecher, -regisseur und Dialogbuchautor, geladen. Matthias Wendland sind ja die K-M-Filme überhaupt zu verdanken. Er war es, der als kleiner Junge seinem Vater sagte: „du musst mal einen Karl-May-Film machen“. Darüber gibt es sogar einen alten Fernsehbeitrag, der diese klassische Szene zum Inhalt, allerdings nachgestellt, hat. Von ihm und auch von Rainer Brandt, der mehr als 20 Charaktere in den Karl-May-Filmen synchronisierte, erfuhren wir vieles aus der damaligen Zeit und den Filmen. Leider waren wir diesmal an die Öffnungszeiten des Cafe Einstein gebunden, so dass es diesmal nicht bis in die Puppen ging.

Für den Sonntag hatten die Organisatoren ein weiteres Highlight organisiert. Nach über 3-jähriger Bauzeit sind die Renovierungsarbeiten im Alten Schloss des Schloss Charlottenburg abgeschlossen. Innerhalb diese alten Schlossteils befinden sich die für den Film „Schatz der Azteken“ verwendeten Räume des Hauses von Don Alfonso. In kleinen Gruppen führten uns die KMFF-Mitglieder durch die Räumlichkeiten. Und sie hatten eine perfekte Vorarbeit geleistet. Uns stand nicht nur ein übersichtlicher, alle Fotos und Informationen enthaltender Flyer zur Verfügung, sondern auch alle Schlossinventarien, die im Film auftauchen, aber heute nicht mehr in den Filmräumen ausgestellt sind, hatten sie aufgespürt. Stefan hatte die originale, grüne Filmjacke von Dr. Sternau (Lex Barker) dabei. So konnte jeder, der wollte, am Originaldrehort ein Foto im Originalkostüm von sich machen lassen.

Zum Abschluss ging es dann in eine urgemütliche Kneipe, dem Brauhaus Lemke am Schloss zum Frühschoppen bzw. Mittagessen. Gegen 14:00 Uhr ging dann das 23. KMFFT zu Ende.

 

 KMFFT 23 15  KMFFT 23 02  KMFFT 23 03  KMFFT 23 04
 KMFFT 23 01  KMFFT 23 05  KMFFT 23 06  KMFFT 23 07
 KMFFT 23 08  KMFFT 23 12  KMFFT 23 14  KMFFT 23 13
 KMFFT 23 11  KMFFT 23 16  KMFFT 23 09  KMFFT 23 10
       

Der Schatz der Azteken

Filmplakat Azteken
 

Einige Szene wurden in und um Barcelona aufgenommen. Bei meiner Städtereise 2017 habe ich einen Drehort aufgesucht. Die einzelnen Drehortfotos befinden sich auf den Unterseiten.

 

 


Barcelona

In der Museumsstadt Pablo Espanyol steht die Villa des Grafen Fernando de Rodrigenda. Josefa, die Gliebte von Don Alfonso, gibt ein Schreiben am Eingangstor ab.

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Schloss Charlottenburg Berlin

Im Alten Schloss wurden teilweise die Innenaufnahmen der Villa des Grafen Fernando de Rodrigenda.gedreht.

Der ovale Saal

Hier fährt die Kutsche vor und der schwer verletzte Graf wird hineingetragen.

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Die chinesische Galerie

Hier befindet sich das Arbeitszimmer des Grafen. Nach seinem Tod fimndet in diesem Raum auch die Prozession der Angestellten statt.

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Die rote Kammer

Dieser Raum ist der Vorraum des Schlafzimmers des Grafen. Die Szenen im Schlafzimmer selbst sind im Studio gedreht.

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